Was eine GEO-Agentur macht
Eine GEO-Agentur arbeitet an fünf Stellen. Sie misst zuerst, bei welchen Fragen deiner Kunden ChatGPT, Perplexity, Gemini und die AI Overviews dich nennen und wen stattdessen. Sie prüft, ob KI-Crawler deine Seiten lesen dürfen und ob die Seiten in Google und Bing indexiert sind. Sie baut Inhalte so um, dass einzelne Abschnitte eine Frage direkt beantworten. Sie sorgt dafür, dass Name, Leistungen und Angaben zu deinem Unternehmen überall gleich lauten. Und sie kümmert sich um Erwähnungen auf den Seiten, die KI-Systeme in deiner Branche als Quelle nutzen, etwa Vergleichsartikel, Fachmedien und Bewertungsportale.
Der größte Teil davon ist SEO-Handwerk. Neu sind vor allem die Messung in KI-Antworten und der Blick auf fremde Quellen.
Auf welche KI-Systeme es ankommt
Von den Besuchen, die KI-Chatbots in Deutschland auf Websites schicken, kamen im September 2026 fast vier von fünf aus ChatGPT. Gemini folgt mit großem Abstand, Perplexity, Copilot und Claude liegen darunter.
| KI-Chatbot | Anteil an den Verweisen auf Websites in Deutschland |
| ChatGPT | 79,3 % |
| Google Gemini | 11,1 % |
| Perplexity | 5,2 % |
| Microsoft Copilot | 3,1 % |
| Claude | 1,4 % |
Quelle: StatCounter, AI Chatbot Market Share Germany, September 2026. Gemessen werden Verweise von Chatbots auf Websites, nicht die Nutzung der Chatbots selbst.
Google AI Overviews und der AI Mode fehlen in dieser Zählung, weil sie Teil der Google-Suche sind. Sie erscheinen dort, wo in Deutschland ohnehin die meisten Suchen stattfinden. Für die meisten Unternehmen heißt das: zuerst ChatGPT und Google mit AI Overviews, AI Mode und Gemini. Perplexity ist kleiner, zeigt aber zu jeder Antwort die Quellen und eignet sich deshalb gut, um zu prüfen, auf welche Seiten sich KI-Antworten stützen. Eine gute GEO-Agentur misst diese Systeme getrennt, statt einen Gesamtwert für alle auszuweisen.