Kostenloser Paid-Marketing-Rechner

ROAS berechnen (Return on Ad Spend)

Der ROAS zeigt, wie viel Umsatz jeder Werbe-Euro zurückbringt. Doch ein hoher ROAS heißt noch nicht Gewinn. Mit diesem Rechner ermittelst du deinen ROAS in Sekunden - und drehst die Rechnung um: Welches Budget brauchst du für dein Umsatzziel, ab welchem Break-even-ROAS trägt sich die Kampagne, und was darf dich eine Bestellung oder ein Klick maximal kosten?

Ich möchte berechnen:
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Dein ROAS
Rechnet sich der ROAS? Break-even, POAS & Gewinn

Ein hoher ROAS heißt nicht automatisch Gewinn. Entscheidend ist, ob dein ROAS über dem Break-even-ROAS liegt, den deine Marge vorgibt. Der POAS (Profit on Ad Spend) und der Gewinn nach Werbekosten zeigen, was am Ende wirklich hängen bleibt.

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Deckungsbeitrags-Marge = was von 1 € Umsatz nach Wareneinsatz, Versand, Zahlungs- und Retourengebühren übrig bleibt (nicht die reine Handelsspanne). Break-even-ROAS = 1 ÷ Marge. POAS = ROAS × Marge. Der Gewinn nach Ads deckt danach noch deine Fixkosten (Miete, Löhne, Tools) ab.

Was darf eine Bestellung & ein Klick kosten? (Ziel-CPA / CPC)

Aus deinem Bestellwert, der Conversion-Rate und dem Ziel-ROAS ergibt sich, wie viel du je Bestellung (CPA) und je Klick (CPC) maximal ausgeben darfst, ohne dein ROAS-Ziel zu reißen. Das ist deine Gebots-Obergrenze.

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4,0 : 1
Max. Cost-per-Order (CPA)
Max. CPC (Klickpreis)

Max. CPA = AOV ÷ Ziel-ROAS. Max. CPC = Max. CPA × Conversion-Rate. Setzt du den Ziel-ROAS auf deinen Break-even-ROAS, bekommst du die absolute Schmerzgrenze; für Gewinn kalkulierst du mit einem höheren Ziel-ROAS.

Alle Berechnungen laufen ausschließlich in deinem Browser. Es werden keine Eingaben übertragen oder gespeichert.

ROAS berechnen: Formel und Rechenbeispiel

Der ROAS (Return on Ad Spend) wird berechnet, indem du den Umsatz einer Kampagne durch die dafür eingesetzten Werbekosten teilst. Als Formel:

ROAS = Umsatz ÷ Werbekosten

Beispiel: 8.000 € ÷ 2.000 € = 4 (also 4 : 1)

Ein ROAS von 4 bedeutet: Jeder in Werbung investierte Euro bringt 4 € Umsatz zurück. Häufig wird der ROAS als Verhältnis geschrieben (4 : 1) oder als Prozentwert (400 %). Wichtig ist die saubere Abgrenzung: Setze Umsatz und Werbekosten aus demselben Zeitraum und derselben Kampagne an, sonst verzerrt sich der Wert.

Break-even-ROAS: Ab wann sich eine Kampagne rechnet

Der ROAS allein ist eine reine Umsatzkennzahl - er verrät nicht, ob du Geld verdienst. Entscheidend ist der Break-even-ROAS: der ROAS, ab dem eine Kampagne ihre Werbekosten genau wieder einspielt. Er ergibt sich direkt aus deiner Deckungsbeitrags-Marge:

Break-even-ROAS = 1 ÷ Deckungsbeitrags-Marge

Beispiel: 1 ÷ 40 % = 2,5

Bei 40 % Marge musst du also mindestens einen ROAS von 2,5 erreichen, um nicht draufzuzahlen. Ein ROAS von 4 ist damit bei einer Marge von 50 % (Break-even 2,0) profitabel, bei einer Marge von 20 % (Break-even 5,0) dagegen ein Verlustgeschäft. Deshalb ist die Frage „Was ist ein guter ROAS?" ohne deine Marge nicht zu beantworten.

POAS: Profit statt Umsatz je Werbe-Euro

Wer sauber steuern will, schaut nicht nur auf den ROAS, sondern auf den POAS (Profit on Ad Spend). Statt des Umsatzes setzt der POAS den Deckungsbeitrag ins Verhältnis zu den Werbekosten:

POAS = Deckungsbeitrag ÷ Werbekosten = ROAS × Marge

Ein POAS über 1 bedeutet, dass die Kampagne nach Werbekosten profitabel arbeitet. Der Rechner oben zeigt dir im Block „Rechnet sich der ROAS?" neben ROAS und Break-even-ROAS direkt den POAS und den Gewinn nach Werbekosten in Euro - grün, wenn die Kampagne trägt, rot, wenn sie draufzahlt.

Vom Ziel-ROAS zu Max. CPA und Max. CPC

In der Kampagnenplanung führt der Weg meist andersherum: Du kennst deinen Ziel-ROAS und willst wissen, wie viel du je Bestellung und je Klick maximal bieten darfst. Die Kette:

Max. CPA = AOV ÷ Ziel-ROAS

Max. CPC = Max. CPA × Conversion-Rate

Beispiel: 60 € ÷ 4 = 15 € Max. CPA · 15 € × 2 % = 0,30 € Max. CPC

So wird aus einem abstrakten ROAS-Ziel eine konkrete Gebots-Obergrenze für Google Ads, Meta Ads und Co. Setzt du den Ziel-ROAS auf deinen Break-even-ROAS, bekommst du die absolute Schmerzgrenze; für planbaren Gewinn kalkulierst du mit etwas Puffer darüber.

Und danach: den ROAS verbessern

Sobald du deine Zahlen kennst, ist die nächste Frage, wie du den ROAS hebst. Zwei Hebel wirken direkt: einen höheren Bestellwert (AOV), damit jeder eingekaufte Klick mehr Umsatz bringt, und eine bessere Conversion-Rate, damit aus demselben Werbebudget mehr Bestellungen werden. Beides hebt den ROAS, ohne dass du die Klickpreise senken musst.

Genau an diesen Stellschrauben arbeite ich für Onlineshops - von der Shop-Technik über Bundles und Cross-Selling bis zu Retention-Flows:

Häufige Fragen zum ROAS

Die wichtigsten Antworten rund um ROAS, Break-even, POAS und Kampagnenplanung.

Was ist der ROAS und wie wird er berechnet?

ROAS steht für Return on Ad Spend, also den Umsatz je eingesetztem Werbe-Euro. Er wird berechnet, indem du den mit einer Kampagne erzielten Umsatz durch die dafür ausgegebenen Werbekosten teilst: ROAS = Umsatz ÷ Werbekosten. Ein ROAS von 4 (oft als 4:1 geschrieben) bedeutet, dass jeder investierte Euro 4 € Umsatz zurückbringt. Der ROAS ist damit eine reine Umsatz-Kennzahl und sagt für sich genommen noch nichts über den Gewinn aus.

Was ist ein guter ROAS?

Es gibt keinen allgemeingültigen guten ROAS-Wert - er hängt vollständig von deiner Marge ab. Entscheidend ist der Break-even-ROAS, ab dem sich eine Kampagne trägt: Break-even-ROAS = 1 ÷ Deckungsbeitrags-Marge. Bei 50 % Marge liegt er bei 2,0, bei 25 % Marge bereits bei 4,0. Ein ROAS von 4 kann also bei einem Shop hochprofitabel und bei einem anderen ein Verlustgeschäft sein. Ein guter ROAS liegt spürbar über deinem persönlichen Break-even-ROAS.

Was ist der Break-even-ROAS?

Der Break-even-ROAS ist der ROAS, bei dem eine Kampagne genau ihre Werbekosten wieder einspielt - du machst weder Gewinn noch Verlust. Er ergibt sich aus dem Kehrwert deiner Deckungsbeitrags-Marge: Break-even-ROAS = 1 ÷ Marge. Bei einer Marge von 40 % ist der Break-even-ROAS 2,5. Liegt dein tatsächlicher ROAS darüber, verdienst du an jeder Bestellung; liegt er darunter, zahlst du drauf.

Was ist der Unterschied zwischen ROAS und POAS?

Der ROAS misst den Umsatz je Werbe-Euro (Umsatz ÷ Werbekosten), der POAS (Profit on Ad Spend) den Deckungsbeitrag je Werbe-Euro (Deckungsbeitrag ÷ Werbekosten). Der POAS ist ehrlicher, weil er nur den Teil des Umsatzes zählt, der nach Wareneinsatz und variablen Kosten übrig bleibt. Faustformel: POAS = ROAS × Marge. Ein POAS über 1 bedeutet, dass die Kampagne nach Werbekosten profitabel ist.

Was ist der Unterschied zwischen ROAS und ACoS?

ROAS und ACoS beschreiben dasselbe Verhältnis, nur umgekehrt. Der ROAS ist Umsatz ÷ Werbekosten, der ACoS (Advertising Cost of Sale, verbreitet bei Amazon Ads) ist Werbekosten ÷ Umsatz und wird in Prozent angegeben. Es gilt: ACoS = 1 ÷ ROAS. Ein ROAS von 4 entspricht einem ACoS von 25 %.

Wie viel darf ein Klick (CPC) bei meinem Ziel-ROAS kosten?

Aus deinem Ziel-ROAS, dem durchschnittlichen Bestellwert (AOV) und der Conversion-Rate ergibt sich die Gebots-Obergrenze. Zuerst der maximale Preis pro Bestellung: Max. CPA = AOV ÷ Ziel-ROAS. Daraus der maximale Klickpreis: Max. CPC = Max. CPA × Conversion-Rate. Beispiel: AOV 60 €, Ziel-ROAS 4, Conversion-Rate 2 % ergibt einen Max. CPA von 15 € und einen Max. CPC von 0,30 €. Der Rechner oben nimmt dir diese Kette ab.